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STUDIOREPORT:

Dieser Report soll Interessierten Leuten sowie Bands, die noch nicht im Studio waren oder auch Vergleiche suchen, dienen.

30. JUNI:
Am 30. Juni war es soweit. Die Termine waren ausgemacht, alles war im Vorhinein organisiert. Die FFW - Studios in Wien waren am 30. und 31. nur für uns reserviert. Die Anreise mit Navigationssystem war kein Problem. Parkplatzsuche ist jedoch immer ein Thema in Wien – egal, Parkhaus.

Dort angekommen wurde mal alles ausgepackt, wir stellten uns einander vor. Sofort gings ans Auspacken der Instrumente. Die Verstärker wurden ausgewählt, für mich war es etwas Besonderes auf einem Marshall Topteil über eine klassische Marshall Box zu spielen, das hört man auch im Endergebnis.

Wir entschieden uns anfangs für folgende Arbeitsmethode:

Die Gitarrenspuren werden zuerst eingespielt, da ich die Lieder zu 100 % kenne und so gut wie niemals Fehler mache. Diese Spuren sollen als Pilotspuren für das Schlagzeug dienen (natürlich mit Metronom eingespielt). Dann kommt Bass, zweite Gitarrenspur und Vocals dazu.
Diese Methode ist so sehr selten verwendet geworden und stellt sich als schlecht heraus. Denn als ich das erste Lied (Cursed) eingespielt hatte (1 Take natürlich), konnten Fabian und Matthias mit der Spur nichts anfangen, da sie nicht viel Erfahrung mit Metronomen hatten. Bevor ich in Frustration und Beschimpfungen im Chor mit Michi ausbrach, wechselten wir die Methode.

Jetzt spielten Matthias, Fabian und ich in einem Raum gleichzeitig und ohne Metronom. Im Endeffekt war das die bestmögliche Variante, denn die Lieder klingen jetzt freier und haben irgendwie mehr Spielfreude. Eigentlich klingt es für mich wie ein livealbum. So machten wir ein Lied nach dem Anderen. Hier die Liste:

1. Cursed
2. Hollowed
3. Harvesting the Seeds of Sorrow
4. Xipe Totec
5. The Fields of the Rotten
6. Infernal Incarnation (leider wegen Zeitdruck weggefallen)

Das Einspielen an sich war in dieser Methode kein Problem, da es einfach wie eine aufgenommene Bandprobe war. Selten kam jemand aus dem Takt, selten verspielte sich jemand. Nachdem wir alle Tracks (aus Zeitgründen ließen wir Infernal Incarnation weg) ferig hatten, besserten wir einige Kleinigkeiten an den Bassspuren aus, was sich ebenfalls als unkompliziert herausstellte. Danach durfte Michi ran. Seine unkomplizierte Art ist perfekt – er ging in den Aufnahmeraum und sang ganz einfach alle Tracks in einem Take durch. Ohne Effeke, ohne Dopplungen, ganz einfach wie wirs live auch machen. Das wurde irgendwie zu unserer Philosophie – ihr werdet nichts anders hören wenn wir live spielen. Als Michi fertig war, hatten wir die Tracks fast fertig. Nur Bernd musste noch alle Leads und eine zweite Rhythmusgitarre einspielen. Das wurde allerdings auf den nächsten Tag verschoben, da er dafür maximal eine halbe Stunde brauchen würde und da wir an diesem Tag nicht noch schlampig in den letzten Minuten arbeiten wollten. Wir hörten lieber in ein Paar Lieder rein und waren schon in der Rohfassung vom Hocker gerissen.
Die kurze Zeit reichte sogar noch für ein Paar Leads von Bernd (Cursed, The Fields of the Rotten) und um 18:00 wurden wir schließlich entlassen. Für 10 Stunden im Studio ist ordentlich was weitergegangen und wir ruhten uns für den nächsten Tag aus.

31. JULI:
Am 31. Juli kamen nur noch Ich und Fabian ins Studio, da wir nurmehr die Rhythmus und Leadtracks von mir brauchten, sowie einen brachialen Mix. Ich war als erstes dran und spielte ein Lied nach dem anderen ohne Probleme ein – ich könnte mich fast dran gewöhnen über so einen wunderbaren Amp zu spielen. Der Sound der 2. Rhythmusgitarre war sogar noch etwas druckvoller, da Nebengeräusche nicht enthalten war (die erste stammt aus den gemeinsamen Gruppenaufnahmen und wurde weder bearbeitet noch verändert) und auf volle Lautstärke aufgenommen wurde.

Die Leads waren allesamt auch kein Problem, wobei sich somancher Tempowechsel bemerkbar machte (die Schattenseite des Aufnehmens ohne Metronom), der es schwieriger machte, über die Rhythmusfraktion zu solieren. Aber so klingt es viel dynamischer. Um knapp 12:00 war ich dann fertig und dank eines Verzichts auf eine Mittagspause konnten wir gleich mit dem Mix beginnen. Hier gab es nur ein Problem: der Sound der snare. Sie klang eher basslastig und knallte leider nicht so schön. Doch durch das Fachwissen als Produzent konnte das weitgehend im Nachhinein behoben werden. Wir bekamen einen wunderbar druckvollen Sound zusammen und die Gitarren ergänzten sich perfekt. Auch die Lautstärke des Gesangs war ein großes Thema. Wir wollten den Gesang als Instrument, das mit uns mitspielt positionieren – nicht wie bei zahllosen Popbands, bei denen der Gesang das markanteste ist und ganz oben liegt. Das haben wir weitgehend geschafft, er klingt unserer Meinung nach nie zu leise und nie zu laut. Nach weiterer Bearbeitung ging alles dem Ende zu und ehe wir uns versahen, hielten wir die CD schon in den Händen.


Danke an:
FFW Studios, ohne die professionelle Arbeit hätte das so nicht funktioniert!
Besucht das Studio hier online!

-Bernd.



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